Samstag, 19. Mai 2012
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Die wichtigsten Schwungregeln im Bunker

DIE WICHTIGSTEN SCHWUNGREGELN IM BUNKER

1. Die Fehler beginnen meist schon bei der Ausrich­ tung der Schlagfläche. Denn oftmals wird ver­ gessen, den Schläger in den Händen aufzudrehen (siehe Seite 156). Das Verhältnis Griff/Schlag­ fläche muß sich aber verändern, weil nur so die Schlagfläche im Treffmoment offen auf den Ball treffen kann. Die meisten Spieler versuchen die Schlagfläche zu öffnen, indem sie einfach die Hände nach rechts drehen. Vielmehr schwingen die Hände automatisch neutral zurück, die Schlag­ fläche wird gerade (anstatt offen) auf den Ball treffen. Ergebnis: Der Schläger gräbt sich tiefer in den Sand als geplant. Die Länge des Schlages wird unkontrollierbar.

2. Viele Spieler schwingen nicht parallel zur Körper­ ausrichtung (die links vom Ziel ausgerichtet ist), sondern zur Linie der Schlagfläche. Dadurch wird der tiefste Punkt des Schwungs zu weit vor den Ball verlegt. Der Schläger trifft viel zu früh in den Boden - und bringt den Ball nicht aus dem Bunker.

3. Der Rückschwung soll eher in einer etwas flacheren Bahn (kein steiler Rückschwung!) erfolgen, wodurch ein zu tiefes Eingraben in den Sand ver­ hindert wird. (Im Interesse einer bestmöglichen Kontrolle des Balles soll ja nur ein möglichst schmaler Streifen Sand herausgeschlagen werden!). Viele Spieler haben Angst vor einem vollen Schwung im Bunker. Er ist aber unerläßlich, weil der Sand den Schläger stark bremst und nur ein voller Schwung (mit vollem Durchschwung! ) die erforderliche Energie an den Ball bringt. Überprüfen Sie beim Bunkertraining also, ob Sie einen vollen Durchschwung machen, ob Ihr rechter Fuß auf der Spitze steht, ob Ihr Körper in Richtung Ziel dreht und ob Ihr Körpergewicht im Durchschwung gut auf den linken Fuß verlagert ist.




FALSCH

Hier kann man deutlich sehen, daß der Rückschwung in die falsche Richtung geht - zur Linie der Schlag­ fläche statt zur Fußlinie (2).

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